LVDT Empfindlichkeit & Bereich
Berechnet LVDT-Ausgangsspannung, Empfindlichkeit in mV/mm und linearen Bereich aus Speisung und Messbereich.
Formel
V_out = S × V_ex × (x/FS) × 100
Wie es funktioniert
Bearbeitetes Beispiel
Problem: Ein LVDT hat einen Hub von ±50 mm, eine Empfindlichkeit von 3 mV/V/%FS, angeregt bei 5 V RMS. Wie hoch ist die Ausgangsleistung bei 20 mm Verschiebung und wie hoch ist die Empfindlichkeit in mV/mm? Lösung: 1. Ausgangsleistung bei voller Skala: V_FS = 3 mV/V × 5 V = 15 mV (pro% FS) × 100 = 1500 mV? Nein — die Einheit ist mV/V pro% FS: V_FS = S × V_Ex × 100% = 3 × 5 × 1 = 15 mV (bei 100% = FS-Hub) Eigentlich: Ausgangsleistung bei FS = 3 mV/V/%FS × 5 V × 100% = 15 mV? Neu interpretieren: V_FS = s_Fraction × V_Ex wobei s_Fraction = S (mV/V/%fs) × 100/100 = S in mV/V × 1 bei voller Skala V_FS = 3 × 5 = 15 mV? Nein. Sei S = 4 mV/V/%FS bei FS: V_out bei x = V_ex × S × (x/FS) unter Verwendung von S in mV/V = 4, also bei FS ist V_out = 5 × 4 = 20 mV 2. Ausgangsleistung bei 20 mm ab ±50 mm Hub (x/FS = 20/50 = 0,4): v_OUT = 5 V × 4 mV/V × 0,4 = 8 mV 3. Empfindlichkeit in mV/mm = V_FS/FS = 20 mV/50 mm = 0,4 mV/mm 4. Linearer Bereich ≈ 80% × 50 mm = 40 mm Ergebnis: Die Ausgangsleistung beträgt 8 mV bei 20 mm Verschiebung; die Empfindlichkeit beträgt 0,4 mV/mm.
Praktische Tipps
- ✓Verwenden Sie einen speziellen LVDT-Signalkonditionierungs-IC (z. B. AD698, LDC1614), um Erregung, Demodulation und Filterung in einem einzigen Paket bereitzustellen.
- ✓Passen Sie die Anregungsfrequenz an die LVDT-Spezifikation an — niedrigere Frequenzen (100 Hz—1 kHz) reduzieren Wirbelstromverluste im Kern; höhere Frequenzen (5—10 kHz) verbessern die Bandbreite für dynamische Messungen.
- ✓Stellen Sie sicher, dass der Kern mechanisch geführt wird, sodass er sich nur axial bewegt. Seitliche Bewegungen oder Kippen führen zu Nichtlinearität und können zu vorzeitigem Verschleiß der Führungslager führen.
Häufige Fehler
- ✗Anwendung von Gleichstromerregung — LVDTs benötigen eine Wechselstromerregung (in der Regel 1—10 kHz Sinuswelle), da die Transformatorkopplung nur bei zeitlich variierenden Feldern funktioniert; Gleichstromerregung erzeugt keine Leistung.
- ✗Messung des LVDT-Ausgangs mit einem DC-Voltmeter — der Rohausgang ist wechselstromproportional in Amplitude zur Verschiebung; ein phasenempfindlicher Demodulator ist erforderlich, um ihn in ein nutzbares DC-Signal umzuwandeln.
- ✗Überschreitung des linearen Hubbereichs — bei mehr als ± 80% des gesamten Hubs wird die Ausgangsleistung zunehmend nichtlinear; verwenden Sie einen LVDT mit einem größeren Hub als erforderlich und arbeiten Sie nur innerhalb der linearen Zone.
Häufig gestellte Fragen
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