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Signal

Auftragsrechner für digitale Filter

Berechnen Sie die Mindestfilterreihenfolge für Butterworth-, Chebyshev- und elliptische Tiefpassfilter (Cauer) unter Berücksichtigung der Anforderungen an Durchlassbandwelligkeit und Sperrbanddämpfung

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Formel

n_BW = log₁₀(ε_s/ε_p) / (2·log₁₀(Ωs/Ωp))

nFilter order
A_pPassband ripple (dB)
A_sStopband attenuation (dB)
Ωs/ΩpTransition ratio
εRipple factor (√(10^(A/10)−1))

Wie es funktioniert

Digitale Filter sind elektronische Systeme, die zeitdiskrete Signale verarbeiten, um ihre Frequenzcharakteristika zu modifizieren. Die Filterreihenfolge ist ein kritischer Parameter, der die Komplexität, die Rolloff-Steilheit und die Signalverarbeitungsfähigkeit des Filters bestimmt. Bei der Signalverarbeitung steht die Filterreihenfolge für die Anzahl der Speicherelemente (wie Kondensatoren oder Verzögerungsleitungen), die im Filterdesign verwendet werden. Dies wirkt sich direkt auf seine Leistungsmerkmale wie Durchlassbereich, Sperrbanddämpfung und Übergangsbandbreite aus.

Bearbeitetes Beispiel

Erwägen Sie die Entwicklung eines digitalen Tiefpassfilters von Butterworth mit einer Grenzfrequenz von 1 kHz und einer Abtastrate von 10 kHz. Berechnen Sie zunächst die normalisierte Frequenz: ωc = (2π * Grenzfrequenz)/Abtastrate = (2π * 1000)/10000 = π /5. Anhand der Filterentwurfskriterien, die eine Sperrbanddämpfung von 40 dB voraussetzen, würde die erforderliche Filterreihenfolge anhand der folgenden Formel berechnet: N = log (2^R - 1)/log (Ωc), wobei R die gewünschte Dämpfung und Ωc die normalisierte Grenzfrequenz ist. Durch Einsetzen der Werte ergibt sich eine Filterreihenfolge von 5.

Praktische Tipps

  • Höhere Filterordnungen sorgen für schärfere Frequenzübergänge, erhöhen jedoch die Rechenkomplexität
  • Berücksichtigen Sie immer den Kompromiss zwischen Filterleistung und Verarbeitungsanforderungen
  • Verwenden Sie Simulationstools, um das Filterdesign vor der Hardwareimplementierung zu validieren
  • Machen Sie sich mit den Anforderungen der jeweiligen Anwendung an Bandbreite und Geräuschunterdrückung vertraut

Häufige Fehler

  • Überspezifizierung der Filterreihenfolge, was zu unnötigem Rechenaufwand führt
  • Vernachlässigung der Beschränkungen des Abtasttheorems beim Entwurf digitaler Filter
  • Ignorieren potenzieller Phasenverzerrungen, die durch Filter höherer Ordnung verursacht werden

Häufig gestellte Fragen

Die Filterreihenfolge hängt vom gewünschten Frequenzgang, den Dämpfungsanforderungen, den Rechenressourcen und der spezifischen Signalverarbeitungsanwendung ab.
Höhere Filterordnungen sorgen für einen steileren Rolloff und eine präzisere Frequenzauswahl, erhöhen jedoch die Rechenkomplexität und potenzielle Signalverzerrungen.
Typischerweise sind Filterordnungen ganze Zahlen, die die Anzahl der Speicherelemente oder Rechenstufen beim digitalen Filterdesign darstellen.

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