Lautsprecherempfindlichkeit und SPL
Berechnet den Lautsprecher-SPL bei beliebiger Leistung und Entfernung aus der Nennempfindlichkeit (dB/W/m).
Formel
SPL = S + 10·log₁₀(P) − 20·log₁₀(d)
Wie es funktioniert
Bearbeitetes Beispiel
Lautsprecherempfindlichkeit: 89 dB/W/m. Verstärker: 50 W. Hörabstand: 3 m. SPL bei 1 m mit 50 W: 89 + 10 · logarithmus (50) = 89 + 17,0 = 106,0 dB SPL bei 3 m: 106,0 − 20 · log( 3) = 106,0 − 9,5 = 96,5 dB Das ist ein lauter Hörpegel (Spitzenwerte auf Konzertniveau). Um zu überprüfen, ob eine niedrigere Leistung für gelegentliches Hören bei 85 dB in 3 m Entfernung ausreicht: Erforderlicher Schalldruck bei 1 m = 85 + 9,5 = 94,5 dB Erforderliche Leistung = 10^ ((94,5 − 89)/10) = 10^0,55 ≈ 3,5 W Für ein angenehmes Hörerlebnis werden nur 3,5 W benötigt, sodass ein 50-W-Verstärker über diesem Pegel einen Headroom von ~11,5 dB bietet.
Praktische Tipps
- ✓Für ein Heimkino mit einem Hörabstand von 3 m kombinieren Sie einen 90-dB/W/m-Lautsprecher mit einem 100-W-Verstärker, um Spitzenwerte von ~110 dB mit einem Headroom von etwa 7 dB über 100 dB Programmpegel zu erreichen.
- ✓Jede Lautsprecherempfindlichkeit von +3 dB halbiert die erforderliche Verstärkerleistung — ein Upgrade von einem 88 dB/W/m-Lautsprecher auf einen 94 dB/W/m-Lautsprecher reduziert die benötigte Leistung um den Faktor 4.
- ✓Die Empfindlichkeitsspezifikation ist in der Regel ein Durchschnitt im mittleren Band. Prüfen Sie den gesamten Frequenzgang, um etwaige Einbrüche an der Frequenzweiche oder am Bassabfall zu erkennen.
Häufige Fehler
- ✗Verwechseln Sie dB/W/m mit dB/2,83 V/m — Hersteller bewerten 4-Ω-Lautsprecher manchmal mit 2,83 V, was in Wirklichkeit 2 W auf 4 Ω entspricht, wodurch die Empfindlichkeitszahl künstlich um ~3 dB erhöht wird.
- ✗Anwendung der 6-dB/Distanzregel in hallenden Räumen — das Gesetz der umgekehrten Quadrate gilt nur unter Freifeldbedingungen (reflexionsarm). In einem reflektierenden Raum fallen die Pegel langsamer über den „kritischen Abstand“ hinaus, in dem direkte und hallende Felder gleich sind.
- ✗Das Clipping des Verstärkers wird ignoriert — bei Empfindlichkeitsberechnungen wird von einer unverzerrten Ausgabe ausgegangen. Ein Clipping bei Nennleistung führt zu harmonischen Verzerrungen, die Hochtöner auch unterhalb der Nennleistung beschädigen können.
Häufig gestellte Fragen
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