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UART-Rechner für Baudraten und Frame-Timing

Berechnet das UART-Frame-Timing, den Durchsatz und den USART BRR-Registerdivisor anhand der Baudrate, des Datenformats und der MCU-Taktfrequenz. Identifizieren Sie den Baudratenfehler für eine zuverlässige serielle Kommunikation.

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Formel

BRR = \frac{f_{clk}}{16 \times B}, \quad T_{bit} = \frac{1}{B}, \quad N_{frame} = 1 + D + P + S

Referenz: STM32 Reference Manual RM0008 §27.3.4; ST AN2908

BTarget baud rate (bps)
f_{clk}MCU peripheral clock frequency (Hz)
BRRBaud rate register divisor (integer)
T_{bit}Duration of one bit (s)
N_{frame}Total bits per UART frame (bits)
DData bits (bits)
PParity bits (0 or 1) (bits)
SStop bits (1 or 2) (bits)

Wie es funktioniert

Die UART-Kommunikation (Universal Asynchronous Receiver/Transmitter) basiert auf einer präzise zeitgesteuerten seriellen Datenübertragung zwischen Geräten. Die Baudrate bestimmt die Kommunikationsgeschwindigkeit und gibt die Anzahl der Signaländerungen pro Sekunde an. Jeder UART-Frame besteht aus mehreren Bits: einem Startbit, Datenbits (typischerweise 5-9), optionaler Parität für die Fehlerprüfung und Stoppbit (en). Die Taktfrequenz des Mikrocontrollers bestimmt die erreichbaren Baudraten durch eine Divisorberechnung. Niedrigere Baudraten ermöglichen eine zuverlässigere Kommunikation über größere Entfernungen, während höhere Raten eine schnellere Datenübertragung ermöglichen. Um eine zuverlässige Kommunikation zu gewährleisten, muss das Bit-Timing zwischen Sender und Empfänger innerhalb einer geringen Fehlertoleranz, in der Regel weniger als 2-3%, synchronisiert werden.

Bearbeitetes Beispiel

Stellen Sie sich einen Mikrocontroller mit einem 16-MHz-Systemtakt vor, der eine Baudrate von 9600 anstrebt. Berechnen Sie zunächst die Framelänge: 1 Startbit + 8 Datenbits + keine Parität + 1 Stoppbit = 10 Bits insgesamt. Um das Baud Rate Register (BRR) zu berechnen, dividieren Sie die Taktfrequenz durch das 16-fache der gewünschten Baudrate: 16.000.000/(16 × 9600) = 104,1667. Das Runden auf die nächste Ganzzahl ergibt 104. Um den Fehlerprozentsatz zu überprüfen: (|9600 - (16.000.000/(16 × 104)) |/9600) × 100 = 0,16%, was deutlich innerhalb der akzeptablen Kommunikationsparameter liegt.

Praktische Tipps

  • Verwenden Sie für die BRR-Berechnung immer ganzzahlige Division und Rundung
  • Wählen Sie Standard-Baudraten, um die Komplexität der Konfiguration zu minimieren
  • Überprüfen Sie die tatsächliche Baudrate mit einem Oszilloskop oder Logikanalysator

Häufige Fehler

  • Abweichungen der Systemtaktfrequenz werden nicht berücksichtigt
  • Übersehen der Anforderungen an die Generierung fraktionaler Baudraten
  • Fehlerprozentsatz der tatsächlichen Baudrate im Vergleich zur Soll-Baudrate wird nicht überprüft

Häufig gestellte Fragen

Die 8-N-1-Konfiguration ist Standard: 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit. Dies bietet ein gutes Gleichgewicht zwischen Effizienz der Datenübertragung und Fehlererkennung.
Parity bietet eine grundlegende Fehlererkennung, indem ein zusätzliches Bit hinzugefügt wird, das sicherstellt, dass die Gesamtzahl von 1 Bit gerade oder ungerade ist. Es fängt Single-Bit-Übertragungsfehler ab.
Quarzoszillatortoleranzen, Temperaturschwankungen und Ungenauigkeiten der Systemuhr können zu Abweichungen der Baudrate führen. Hochpräzise Oszillatoren minimieren diese Probleme.
Obwohl dies möglich ist, erfordern nicht standardmäßige Baudraten möglicherweise eine komplexere Taktgenerierung und können die Wahrscheinlichkeit von Kommunikationsfehlern erhöhen.
Typische Mikrocontroller unterstützen bis zu 115.200 Baud. Darüber hinaus wird die Signalintegrität ohne spezielle Hardware zu einer Herausforderung.

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