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EMC

Ferritperlenfilter-Rechner

Berechnen Sie die Effektivität des Ferritperlenfilters, die Impedanz bei der Frequenz und die Einfügedämpfung zur EMI-Unterdrückung

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Formel

IL = 20×log₁₀(1 + Z_bead/R_L), Z_bead ≈ Z_100MHz × (f/100MHz)^0.5

ILInsertion loss (dB)
Z_beadBead impedance at frequency (Ω)
R_LLoad impedance (Ω)
Z_100Bead impedance at 100 MHz (Ω)

Wie es funktioniert

Ferritperlen sind wichtige passive Komponenten, die in elektronischen Schaltungen zur Unterdrückung hochfrequenter elektromagnetischer Störungen (EMI) verwendet werden. Diese magnetischen Materialien auf Keramikbasis erzeugen einen verlustbehafteten Impedanzpfad, der unerwünschte Störsignale dämpft und gleichzeitig die gewünschten Gleich- und Niederfrequenzsignale durchlässt. Das Schlüsselprinzip besteht darin, elektromagnetisches Rauschen durch eine Neuausrichtung der magnetischen Domäne innerhalb der kristallinen Struktur des Ferritmaterials in Wärme umzuwandeln. Durch die Einführung einer frequenzabhängigen komplexen Impedanz filtern Ferritperlen effektiv unerwünschtes hochfrequentes Rauschen aus Strom- und Signalleitungen heraus und verbessern so die Gesamtleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) der Schaltung.

Bearbeitetes Beispiel

Stellen Sie sich eine Ferritperle mit einer Referenzimpedanz von 100 Ω bei 100 MHz und einem Lastwiderstand von 50 Ω vor. Mit der Formel für die Einfügedämpfung 20log (1 + Z_Bead/R_L) berechnen wir die Geräuschdämpfung. Bei 100 MHz beträgt die Impedanz der Ferritperlen 100 Ω. Die Berechnung ergibt also eine Geräuschreduzierung von 20 log (1 + 100/50) = 20 log (3) ≈ 9,54 dB. Wenn die Frequenz auf 500 MHz ansteigt, kann die Impedanz der Perle auf 250 Ω ansteigen, was zu einer Dämpfung von etwa 20 log (1 + 250/50) = 20 log (6) ≈ 15,56 dB führt.

Praktische Tipps

  • Überprüfen Sie immer die Impedanz- und Frequenzkurven des Herstellers
  • Wählen Sie Perlen mit einer Impedanz aus, die deutlich über dem Lastwiderstand des Stromkreises liegt
  • Für einen breiteren Filterbereich sollten Sie mehrere Kügelchen hintereinander in Betracht ziehen

Häufige Fehler

  • Unter der Annahme einer konstanten Impedanz über alle Frequenzen
  • Vernachlässigung der Eigenresonanzeigenschaften von Ferritperlen
  • Falsche Perlenauswahl für bestimmte Frequenzbereiche verwenden

Häufig gestellte Fragen

Wählen Sie basierend auf Ihrem Zielfrequenzbereich, der erforderlichen Impedanz und der Strombelastbarkeit aus. Stellen Sie sicher, dass die Spezifikationen der Perle den elektrischen und thermischen Anforderungen Ihres Stromkreises entsprechen.
Die aktuelle Handhabung hängt vom Design der jeweiligen Perle ab. Informieren Sie sich immer im Datenblatt des Herstellers über die maximalen Nennstromwerte und mögliche Leistungsreduzierungsfaktoren.
Nein, Ferritperlen haben eine frequenzabhängige Leistung. Sie sind innerhalb des angegebenen Impedanzbereichs am effektivsten und verlieren außerhalb dieses Bereichs an Nutzen.
Ferritperlen sorgen für eine verlustbehaftete Impedanz, um Geräusche abzuleiten, während herkömmliche Induktoren Energie speichern und abgeben. Perlen sind für die Unterdrückung von elektromagnetischen Störungen konzipiert, nicht für die Speicherung von Energie.
Verwenden Sie die Formel 20log (1 + Z_Bead/R_L), wobei Z_Bead die Impedanz der Ferritperle und R_L der Lastwiderstand bei einer bestimmten Frequenz ist.

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