Pfadverlust-Rechner für freien Speicherplatz
Berechnen Sie den Freiraumpfadverlust (FSPL) in dB mithilfe der Friis-Gleichung. Geben Sie Frequenz und Entfernung für die Budgetanalyse für drahtlose Verbindungen ein. Kostenlose, sofortige Ergebnisse.
Formel
Wie es funktioniert
Free Space Path Loss (FSPL) berechnet die Signaldämpfung zwischen zwei Antennen mit ungehinderter Sichtlinie — unverzichtbar für Satellitenverbindungen, Mikrowellen-Backhaul und Punkt-zu-Punkt-Funkdesign. HF-Techniker verwenden FSPL, um die erforderliche Sendeleistung und die Antennengewinne zu ermitteln, bevor reale Verluste berücksichtigt werden.
Die Formel leitet sich aus der Friis-Übertragungsgleichung (IEEE-Standard für Antennen und Propagation Society) ab: FSPL (dB) = 20·log( d) + 20·log( f) + 20·log( 4δ/c), was sich zu 32,44 + 20·log Bei 2,4 GHz und 1 km beträgt der FSPL 100,0 dB; durch die Verdoppelung der Entfernung werden genau 6,02 dB hinzugefügt (Gesetz des umgekehrten Quadrats). ITU-R P.525-4 liefert die internationale Referenz für diese Berechnungen und wird weltweit bei der Frequenzkoordination verwendet.
Der Pfadverlust nimmt mit der Frequenz zu: Bei 5,8 GHz ist der FSPL bei gleicher Entfernung um 7,7 dB höher als 2,4 GHz. Dies erklärt, warum 5G mmWave (28 GHz) Mobilfunkstandorte alle 200—500 m benötigt, während LTE (700 MHz) mehr als 10 km abdeckt. Bei Entfernungen unter 100 m ist die atmosphärische Absorption vernachlässigbar (<0,01 dB); bei mehr als 10 km fügen Sie 0,01—0,02 dB/km für Sauerstoff/Wasserdampf gemäß ITU-R P.676 hinzu.
Bearbeitetes Beispiel
Gegeben: f = 5800 MHz, d = 10 km
FSPL = 32,44 + 20 · logquo (10) + 20 · logarithmetisch (5800) = 32,44 + 20 + 75,27 = 127,7 dB
Überprüfung des Linkbudgets (typische kommerzielle Geräte):
- Sendeleistung: 30 dBm (1 W, Grenzwert gemäß FCC Part 15.247 mit Antenne)
- TX-Antennengewinn: 23 dBi (0,6 m Antenne)
- RX-Antennengewinn: 23 dBi
- FSPL: −127,7 dB
- Empfangsleistung: 30 + 23 + 23 − 127,7 = −51,7 dBm
Bei einer Empfängerempfindlichkeit von −75 dBm (64-QAM, 20-MHz-Kanal) ist der Überblendbereich = 23,3 dB — ausreichend für eine Verfügbarkeit von 99,99% gemäß den ITU-R P.530-Regenausfallstatistiken in gemäßigten Klimazonen.
Praktische Tipps
- ✓Fügen Sie mindestens 3—6 dB Überblendungsmarge hinzu, um eine Verbindungsverfügbarkeit von 99% zu erzielen; 10—15 dB für 99,99% gemäß den Empfehlungen von ITU-R P.530
- ✓Verwenden Sie für Präzisionsberechnungen das exakte c = 299.792.458 m/s (SI-Definition); 3×10rella führt zu einem Fehler von 0,07%
- ✓Über 10 GHz atmosphärische Absorption hinzufügen: 0,2 dB/km bei 22 GHz (Wasserdampf), 15 dB/km bei 60 GHz (Sauerstoff) gemäß ITU-R P.676
- ✓Fügen Sie für Verbindungen zwischen Erde und Weltraum eine ionosphärische Szintillation von 0,5—2 dB unter 3 GHz hinzu (GPS L1 wird während des Sonnenmaximums beeinflusst).
Häufige Fehler
- ✗Verwendung von FSPL für Innenraum/NLOS: Der tatsächliche Exponent für den Pfadverlust in Innenräumen beträgt 2,5—4,0 (nicht 2,0), was 10—30 dB über FSPL bei 50 m erhöht
- ✗Verwirrendes Nahfeld und Fernfeld: FSPL gilt nur jenseits von d > 2d²/λ (Fraunhofer-Abstand). Bei einer 1-m-Antenne bei 10 GHz beginnt das Fernfeld bei 67 m
- ✗Kabelverluste ignorieren: 30 m RG-58 bei 2,4 GHz verlieren 7,8 dB — das entspricht einer Vervierfachung der Freiraumdistanz
- ✗Anwendung von FSPL auf Oberflächenreflexionen: Mehrweg fügt konstruktive/destruktive Interferenz von ±6 dB oder mehr hinzu; verwenden Sie ein zweistrahliges Bodenreflexionsmodell unter 1 GHz
Häufig gestellte Fragen
Methodik & Referenzen
Referenzen
- ITU-R P.525-4 — Calculation of free-space attenuation Link
- A Note on a Simple Transmission Formula — Harald T. Friis, Proc. IRE 34(5), pp. 254–256 (1946)
- Microwave Engineering, 4th ed. — David M. Pozar (2011), Chapter 14.1
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