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Power

Leistungsfaktor-Rechner

Berechnen Sie den Leistungsfaktor, die Blindleistung und den Korrekturkondensator für Wechselstromkreise

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Formel

P = S × PF, Q = S × sin(φ), C = (Q₁ - Q₂) / (2πf × V²)

Referenz: IEC 60038 standard voltages

PReal (active) power (W)
SApparent power (VA)
PFPower factor
QReactive power (VAR)
φPhase angle between voltage and current (°)
CCorrection capacitor (F)
fSupply frequency (Hz)
VSupply voltage (V)

Wie es funktioniert

Der Leistungsfaktor ist das Verhältnis von Wirkleistung (Watt) zur Scheinleistung (Voltampere) in einem elektrischen Wechselstromsystem, das die Effizienz der elektrischen Energienutzung darstellt. In Wechselstromkreisen liegt der Leistungsfaktor im Bereich von 0 bis 1, wobei 1 ideal ist und eine perfekte Synchronisation zwischen Spannungs- und Stromwellenformen anzeigt. Ein niedriger Leistungsfaktor bedeutet, dass mehr Blindleistung verbraucht wird, was die Energieverluste erhöht und die Systemeffizienz verringert. Bei der Leistungsfaktorkorrektur werden kapazitive oder induktive Elemente hinzugefügt, um den Phasenwinkel zwischen Spannung und Strom zu minimieren. Dadurch wird die Gesamtleistung des elektrischen Systems verbessert und die Nebenkosten werden gesenkt.

Bearbeitetes Beispiel

Stellen Sie sich einen Industriemotor mit einer Leistung von 50 kW und einem Anfangsleistungsfaktor von 0,65 vor. Die Scheinleistung würde 76,92 kVA (50 kW ÷ 0,65) betragen. Indem wir die erforderliche Korrekturkapazität mithilfe von Vektorberechnungen berechnen, können wir den genauen Kondensator bestimmen, der benötigt wird, um den Leistungsfaktor auf 0,95 zu erhöhen. Unter der Annahme einer Versorgungsspannung von 480 V und 60 Hz würde der Korrekturkondensator ungefähr 45 μF betragen. Diese Korrektur reduziert den Blindleistungsverbrauch, senkt den Netzstrom und führt potenziell zu erheblichen Energiekosteneinsparungen für die Anlage.

Praktische Tipps

  • Messen Sie immer die wahren RMS-Werte für eine genaue Berechnung des Leistungsfaktors
  • Verwenden Sie temperaturkompensierte Kondensatoren für eine stabile Leistung
  • Überwachen und warten Sie regelmäßig Geräte zur Leistungsfaktorkorrektur
  • Erwägen Sie Oberschwingungsfilter für komplexe elektrische Systeme

Häufige Fehler

  • Falsche Messung des Leistungsfaktors ohne Berücksichtigung des Phasenwinkels
  • Verwendung von überdimensionierten oder zu kleinen Korrekturkondensatoren
  • Vernachlässigung der Auswirkungen harmonischer Verzerrungen bei der Berechnung des Leistungsfaktors

Häufig gestellte Fragen

Im Allgemeinen wird ein Leistungsfaktor über 0,90 als gut angesehen. Die meisten Versorgungsunternehmen empfehlen, den Leistungsfaktor zwischen 0,95 und 1,0 beizubehalten, um die Energieeffizienz zu optimieren.
In der Regel werden jährliche Inspektionen empfohlen, wobei kritische Industrieanlagen, bei denen erhebliche Lastschwankungen auftreten, vierteljährlich überprüft werden.
Ja, eine Verbesserung des Leistungsfaktors kann die Stromrechnungen senken, indem die Blindleistungskosten gesenkt und möglicherweise die Spitzenlastkosten gesenkt werden.
Die kapazitive Korrektur wird am häufigsten verwendet, um induktiven Lasten wie Motoren und Transformatoren entgegenzuwirken, indem führende Blindleistung bereitgestellt wird.
Eine unsachgemäße Korrektur kann zu Resonanzen, Geräteschäden und möglicherweise zu erhöhtem Energieverbrauch statt zu einer Reduzierung führen.

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